Referenz

Ökologisch konsequent


Fachhandwerker Peter Maier aus Zell im Wiesental beteiligt sich angagiert an der Installation einer Solaranlage für die Dresdner Hütte (2308m) im österreichischen Stubaital.

Im Herbst vergangenen Jahres, wurde durch maßgebliche beteiligung der Firma Albert Maier aus Zell im Wiesental, eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung auf der Dresdner Hütte im Stubaital installiert.

Hüttenwirt Andreas Hofer und Paradigma-Verkaufsleiter Wendelin Heinzelmann waren sich im Sommer '97 klar darüber, daß die Dresdner Hütte ein idealer Standort für eine Solaranlage wäre. Bei einem Gespräch über den sinnvollen Einsatz von Solartechnik, und aktiven Umweltschutz wurde die Idee geboren.
Der deutsche Alpenverein, Sektion Böblingen willigte dem Vorschlag von Paradigma zu, die Solaranlage während einer Kundenausfahrt mit Fachhandwerkern im schönen Stubaital zu installieren um die Kosten für den guten Zweck so klein wie möglich zu halten.

 

Die Solaranlage, die mit 4 Paradigma Hochleistungs-Vakuumröhrenkollektoren CPC 21 (Testsieger bei der Stiftung Warentest 3-98) arbeitet, versorgt die Hütte Sommer wie Winter mit warmem Wasser. Der Verbrauch auf der Hütte ist recht groß, da zuweilen bis zu 100 Personen auf der Hütte übernachten und die Gastwirtschaft ganzjährig geöffnet ist.

Alle Beteiligten entschieden sich für den Paradigma Vakuumröhrenkollektor, da dieser vor allem auch in den Wintermonaten bis zur dreifachen Energie gegenüber Flachkollektoren aus dem Strahlunganteil absorbiert und in thermische Wärme umsetzen kann. Auch bei den im Winter auf der Höhe von 2308m extrem niedrigen Temperaturen, erzielen die CPC's bessere Werte.

Das Sonnengold, das die 13,2m² CPC liefern, wird in die drei vorhandenen Warmwasserspeicher à 300 l, mittels der low flow Technik eingelagert. Dadurch wird schon nach kurzer Zeit hochtemperiertes Wasser für Duschen und für die Küche vorgehalten.

Durch die installation der Anlage werden ca. 4000kg CO², einiges an NOx und weitere Schadstoffe, die sonst bei der konventionellen Aufheitzung der Speicher anfallen, eingespart. Der Alpenverein zeigt mit diesem Projekt wie sich jederzeit Ökonomie und Ökologie vertragen.

 


Machen sie Urlaub im Stubaital und schauen sie sich das gelungene Projekt an, bzw. fragen Sie Herrn Maier (07625/923230) um seinen Rat, wenn auch Sie Sonnengold ernten möchten.


8900 Liter gespart

Bergasthof Hotel Sonnhalde
41,8 m 2 Kollektoren sorgen für 60 Prozent der gesamten Energieeinsparungen
im Bergasthof Hotel Sonnhalde

Ökologische Technik schont die Umwelt und bringt eine deutliche Verbesserung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses.
Kein verantwortungsbewusster Mensch bestreitet heute mehr die drohende Klimaveränderung.
Auch über die Ursachen dieser globalen Probleme herrscht weitgehend Klarheit.

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Der neue Heizungskeller mit dem Paradigma-Gasbrennwertkessel im Hintergrund

 

 

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Sicherer Wärmekomfort: Mit den drei Heizwasserpuffer-Speichern und dem Warmwasser Schichtspeicher stehen insgesamt 2650 l zur sicheren Deckung zur Verfügung

 

 

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Übergabestation-System Paradigma im Heizungskeller. Aus Platzgründen mussten 4 kleine Exüpansionsgefäße, statt eines großen, installiert werden. Die anderen im Vorraum zur Schwimmhalle sorgen für die Wärmeübertragung von den Energiequellen bzw. vom Speicherbereich zu den Hausversorgungen. Die Anlage im Vorraum ist verdeckt in einem Kasten plaziert.

In Fachkreisen und auch in der Politik ist man sich immer mehr bewusst, dass die klimatischen Grundlagen des lebens auf der Erde durch die ungehemmte Steigerung des Einsatzes fossiler Energien mittelfristig aufs höchste gefährdet sind. Um unseren Nachkommen eine lebenswerte intakte Umwelt zu hinterlassen, sind geeignete Maßnahmen wie der Einsatz von ökologischer Technik erforderlich. Unter dieser Grundhaltung wurden im Berghotel Sonnhalde im Südschwarzwald die Energieanlagen für den Wärmebedarf umfassend saniert.

Sonnenenergie -, Gas- und Holznutzung

Zu den neuen Anlagen wird auch noch der bestehende Holzheizkessel genutzt Somit wird der Wärmebedarf dreistufig sichergestellt. Auch die Sanierung wurde stufenweise vorgenommen. Zuerst wurde die neue Heizkesselanlage mit solarer Heizungsunterstützung sowie solarer Schwimmbaderwärmung und solarer Warmwasserbereitung installiert. Etwas später kam der Umbau des Schwimmbades samt Vorraum hinzu. Nach diesem Umbau wurde die Wassertemperatur des Schwimmbeckens zur Verbesserung des Komforts heraufgesetzt. Das Hallenbad wurde ab sofort vermehrt genutzt.
Während der bestehende Scheitholz-Feststoffheizkessel im Erdgeschoss belassen werden konnte, musste für die neuen Anlagen Platz geschaffen d.h. ein neuer Heizungskeller gebaut werden. Wenn schon ein Aushub notwendig wird, dann gleich richtig, sagte sich Hotelier Bernd Roser. Unter dem Vorplatz des Hotels entstand deshalb zusätzlich noch ein großer Lagerraum. Im Heizungskeller wurden neu ein Gasbrennwertkessel, drei Heizwasserpufferspeicher mit je 750 l Inhalt, ein Schichten-Warmwasserspeicher mit 400 l Inhalt sowie eine Übergabestation von den Energiequellen bzw. dem Speicherbereich zur Hausversorgung installiert. Im System integriert sind zudem ein ölbefeuerter Kochherd mit Wärmetauscher sowie ein Warmwasserspeicher zur Warmwasservorwärmung durch die Abwärmenutzung der Kältemaschinen.
Für die Sonnenenergienutzung montierte das Installationsunternehmen auf dem Flachdach der Schwimmhalle 11 Röhrenkollektoren in einer Gesamtfläche von 41,8 m 2. Da die Kollektoren auf dem bestehenden Dach nach unten nicht zu befestigen waren, wurden sie auf lange, ein großes Eigengewicht aufweisende Betonriegel gesetzt.

Hohe Energie- und Kosteneinsparungen

Bei einer Gesamtinvestition von ca.135.000 DM konnten nach der ersten Phase, dem Einbau der neuen Wärmeanlagen, der vorherige Gesamtverbrauch von 19.500 l Flüssiggas pro Jahr auf 10.600 l gesenkt werden. Nach der Sanierung des Schwimmbades erhöhte sich der Verbrauch auf Grund der um 3 Grad heraufgesetzten Wassertemperatur und der zusätzlichen Heizung des Vorraumes auf rund 15.000 l pro Jahr. Trotz dieser zusätzlichen Nutzung können heute weiterhin 4.500 l Flüsiggas pro Jahr eingespart werden. Bei einem Gaspreis von 60 Pfennig per Liter macht dies im Jahr rund 2.700 DM aus.
Der durchschnittliche Gewinn durch die Solaranlage beträgt pro Jahr ca. 20.000 kWh, was in etwa 2.700 l Flüssiggas entspricht. Damit kommen der Solaranlage allein 60 Prozent der gesamten Einsparungen zu.

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Ökospezialist Peter Maier kontrolliert den Regler in der Übergabestation

 

 

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Damit die Installationen in den üblichen Abmessungen durchgeführt werden konnten, wurde im Vorraum des Hallenschwimmbades im Kasten versteckt eine zweite Übergabestation eingerichtet


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Eeffiziente Schwimmbadsanierung: höhere Wassertemperaturen dank der neuen Wärmeanlage und neue, ansprechende Gestaltung durch die interessant gelöste Duschanlage im Hintergrund rechts sowie die neuen Fliesen, die auch die neuen Heizkörper an der Fensterfront verdecken.