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Der neue Heizungskeller mit dem Paradigma-Gasbrennwertkessel
im Hintergrund

Sicherer Wärmekomfort: Mit den
drei Heizwasserpuffer-Speichern und dem Warmwasser
Schichtspeicher stehen insgesamt 2650 l zur sicheren
Deckung zur Verfügung

Übergabestation-System Paradigma
im Heizungskeller. Aus Platzgründen mussten
4 kleine Exüpansionsgefäße, statt
eines großen, installiert werden. Die anderen
im Vorraum zur Schwimmhalle sorgen für die
Wärmeübertragung von den Energiequellen
bzw. vom Speicherbereich zu den Hausversorgungen.
Die Anlage im Vorraum ist verdeckt in einem Kasten
plaziert.
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In Fachkreisen und auch in der Politik
ist man sich immer mehr bewusst, dass die klimatischen
Grundlagen des lebens auf der Erde durch die ungehemmte
Steigerung des Einsatzes fossiler Energien mittelfristig
aufs höchste gefährdet sind. Um unseren
Nachkommen eine lebenswerte intakte Umwelt zu hinterlassen,
sind geeignete Maßnahmen wie der Einsatz von
ökologischer Technik erforderlich. Unter dieser
Grundhaltung wurden im Berghotel Sonnhalde im Südschwarzwald
die Energieanlagen für den Wärmebedarf
umfassend saniert.
Sonnenenergie -, Gas- und Holznutzung
Zu den neuen Anlagen wird auch noch
der bestehende Holzheizkessel genutzt Somit wird
der Wärmebedarf dreistufig sichergestellt.
Auch die Sanierung wurde stufenweise vorgenommen.
Zuerst wurde die neue Heizkesselanlage mit solarer
Heizungsunterstützung sowie solarer Schwimmbaderwärmung
und solarer Warmwasserbereitung installiert. Etwas
später kam der Umbau des Schwimmbades samt
Vorraum hinzu. Nach diesem Umbau wurde die Wassertemperatur
des Schwimmbeckens zur Verbesserung des Komforts
heraufgesetzt. Das Hallenbad wurde ab sofort vermehrt
genutzt.
Während der bestehende Scheitholz-Feststoffheizkessel
im Erdgeschoss belassen werden konnte, musste für
die neuen Anlagen Platz geschaffen d.h. ein neuer
Heizungskeller gebaut werden. Wenn schon ein Aushub
notwendig wird, dann gleich richtig, sagte sich
Hotelier Bernd Roser. Unter dem Vorplatz des Hotels
entstand deshalb zusätzlich noch ein großer
Lagerraum. Im Heizungskeller wurden neu ein Gasbrennwertkessel,
drei Heizwasserpufferspeicher mit je 750 l Inhalt,
ein Schichten-Warmwasserspeicher mit 400 l Inhalt
sowie eine Übergabestation von den Energiequellen
bzw. dem Speicherbereich zur Hausversorgung installiert.
Im System integriert sind zudem ein ölbefeuerter
Kochherd mit Wärmetauscher sowie ein Warmwasserspeicher
zur Warmwasservorwärmung durch die Abwärmenutzung
der Kältemaschinen.
Für die Sonnenenergienutzung montierte das
Installationsunternehmen auf dem Flachdach der Schwimmhalle
11 Röhrenkollektoren in einer Gesamtfläche
von 41,8 m 2. Da die Kollektoren auf
dem bestehenden Dach nach unten nicht zu befestigen
waren, wurden sie auf lange, ein großes Eigengewicht
aufweisende Betonriegel gesetzt.
Hohe Energie- und Kosteneinsparungen
Bei einer Gesamtinvestition von
ca.135.000 DM konnten nach der ersten Phase, dem
Einbau der neuen Wärmeanlagen, der vorherige
Gesamtverbrauch von 19.500 l Flüssiggas pro
Jahr auf 10.600 l gesenkt werden. Nach der Sanierung
des Schwimmbades erhöhte sich der Verbrauch
auf Grund der um 3 Grad heraufgesetzten Wassertemperatur
und der zusätzlichen Heizung des Vorraumes
auf rund 15.000 l pro Jahr. Trotz dieser zusätzlichen
Nutzung können heute weiterhin 4.500 l Flüsiggas
pro Jahr eingespart werden. Bei einem Gaspreis von
60 Pfennig per Liter macht dies im Jahr rund 2.700
DM aus.
Der durchschnittliche Gewinn durch die Solaranlage
beträgt pro Jahr ca. 20.000 kWh, was in etwa
2.700 l Flüssiggas entspricht. Damit kommen
der Solaranlage allein 60 Prozent der gesamten Einsparungen
zu.
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Ökospezialist Peter Maier kontrolliert
den Regler in der Übergabestation

Damit die Installationen in den üblichen
Abmessungen durchgeführt werden konnten, wurde
im Vorraum des Hallenschwimmbades im Kasten versteckt
eine zweite Übergabestation eingerichtet

Eeffiziente Schwimmbadsanierung:
höhere Wassertemperaturen dank der neuen Wärmeanlage
und neue, ansprechende Gestaltung durch die interessant
gelöste Duschanlage im Hintergrund rechts sowie
die neuen Fliesen, die auch die neuen Heizkörper
an der Fensterfront verdecken.
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